Die Kraft des Leuchtturms – wie du in Krisenzeiten Orientierung bewahrst!

Die Kraft des Leuchtturms – wie du in Krisenzeiten Orientierung bewahrst!

Liebe Leserin, lieber Leser,

aktuell befinden wir uns alle durch das Corona-Virus in einer herausfordernden Zeit. Um dich zu unterstützen und dir zu zeigen wie du, in dieser Zeit, und in Krisenzeiten im Allgemeinen, deine Orientierung bewahrst, möchte ich dir hier ein paar Tipps aus meinem Erfahrungsschatz mitgeben.

Jede*r von uns ist aktuell auf die eine oder andere Weise mit Corona beschäftigt. Auch du bist jetzt vermutlich damit beschäftigt deinen Alltag, deine Arbeit, deine Familie, deinen Freundeskreis in neuer Art und Weise zu leben. Kinder wollen beschäftigt werden, ältere Eltern müssen evtl. gepflegt und versorgt werden, die Arbeit muss irgendwie neu gestaltet werden, so sie aktuell überhaupt stattfinden kann. Mögliche Ängste zu Finanzen, Krankheit, Weltgeschehen tauchen sicherlich hier und da oder auch häufiger auf.

Was kannst du also tun, um möglichst gut und stabile durch diese Zeit zu kommen? Sei wie ein Leuchtturm! Der Leuchtturm steht immer an derselben Stelle, er leuchtet von dort aus auf die Weite des Meeres. Er bleibt still, stark, fokussiert. Er springt nicht auf jede Veränderung auf, hüpft mal hierhin und mal dahin. Nein, ganz im Gegenteil – er bleibt. Er ist der ruhende Pol, auch und gerade wenn das Meer da draußen tobt, die Wellen und die Gischt nur so ans Ufer klatschen, die Boote und Schiffe durch die Wellen hin- und hergeschüttelt werden.

Der/die Kapitän*in fokussiert auf den Leuchtturm, um gut durch den Sturm ans sichere Ufer zu gelangen. Dafür braucht er die Stabilität des Leuchtturms, so dass sein Fokus immer eins gerichtet bleiben kann, egal welche Welle von rechts oder links ihn/sie erwischt.

Sei also wie ein Leuchtturm, so können sich alle um dich herum an dir orientieren. Je mehr Leuchttürme und Leuchttürminnen 😉 wir dieser Tage haben, desto mehr Menschen kommen gut fokussiert und sicher ans Land.

Von der Krise zum Leuchtturm – die Chance nutzen!

In besonderen Zeiten bedarf es besonderer Maßnahmen. So ist jede Krise auch eine Chance. Eine Chance zu wachsen, bewusster zu werden, Neues zu entdecken. Krisen könne so vielfältig sein. Das aktuelle Corona-Virus ist nur eine Form von Krise, da sie global stattfndet, sind wir alle zeitgleich und medienwirksam davon betroffen. Doch jeder von uns kennt irgendeine Art von Krise, so vermute ich zumindest. Sei es in der Beziehung, im Job, mit der Gesundheit oder oder. Wann immer wir in eine Krise kommen, sind wir getriggert mit all unseren tiefsten inneren Themen. Es geht in der Regel immer irgendwie um Existenzthemen:

  • Leben, Sterben, Tod, Vergänglichkeit
  • Mangel, Fülle
  • Einsamkeit, Verbundenheit
  • Vertrauen, Willkommen-Sein, Nähe-Distanz

So kann jede Krise, wenn du sie wach und bewusst wahrnimmst, annimmst und kreativ nutzt, eine riesige Chance sein, dass du dich noch besser kennenlernst. Wenn du jetzt kurz zurückblickst, wie hast du all deine bisherigen Lebenskrisen gemeistert? Was hat dich unterstützt? Was hast du über dich erfahren? Woran und wodurch bist du gewachsen?

Meist passiert es im Rückblick, dass wir merken: WOW, das war echt ne harte Zeit und es hat aber jetzt im Nachhinein so viel Gutes gebracht.

Jetzt, durch Corona, hast du und haben wir alle die Chance schon währenddessen die Zeit sinnvoll zu nutzen, zu lernen und zu wachsen.

  • Mit welchem Thema siehst du dich aktuell am meisten konfroniert?
  • Welches Thema darfst du dir (nochmal) genauer anschauen?
  • Wo kannst du noch mehr in die Tiefe leben?
  • Welche Potenziale wollen geweckt werden?
  • Welche Ressourcen (noch weiter) ausgebaut werden?

Wenn du es also schaffst so stark und klar wie ein Leuchtturm zu sein – was kann dich dann noch erschüttern? Nichts. Du bist der perfekte sichere Hafen, für alle, die solch einen Hafen in Krisenzeiten brauchen. Und je mehr solcher Leuchttürme es gibt, desto mehr Anlaufstellen gibt es für jede*n von uns. Weil auch der beste Leuchtturm braucht mal eine Wartung!

Was kannst du also tun, um ein guter Leuchtturm zu sein?

In erster Linie ist es wichtig, dass du gut für dich sorgst. Deine Selbstregulation ist notwendig, damit du andere (z.B. deine Kinder) gut co-regulieren kannst. Wenn du in Gemeinschaft mit anderen Erwachsenen lebst oder aber auch, wenn du alleine lebst, such dir ein bis zwei Personen (im direkten Kontakt zu Hause oder via Telefon), die auch Leuchtturm-Aktivität aufbauen. So dass ihr euch gegenseitig unterstützen könnt. Mal übernimmt der eine, mal die andere.

Was kannst du konkret tun, um gut reguliert zu sein, zu bleiben oder immer wieder zu werden?

  • Nimm dir morgens einen Moment für dich und schaue was du gerade brauchst!
  • Erlaube dir alles, wirklich alles zu fühlen was jetzt gerade ist.
  • Nimm dir im Tagesverlauf immer wieder Zeiten und Momente, in denen du ganz für dich bist. Und wenn es nur 5 Minuten auf der Toilette sind. Nimm sie dir bewusst.Und spüre nach.
  • Atme bewusst, sanft und tief ein und aus – nutze die Atemübung 4711!
  • Fördere deine Selbstregulation in dem du: z.B. in den Wald gehst, meditierst, singst, tanzt, lachst, malst, etc.
  • Nutze die Übungen zur Selbstregulation aus dem Video von Kati Bohnet täglich mindestens zwei Mal, sie stärken deine Selbstregulation enorm!
  • Wende die Übungen auch mit deinen Kindern gemeinsam an, nutze dafür die schöne Geschichte des Schmetterlings namens Jona!
  • Schaffe dir eine Tagesstruktur, diese muss nicht täglich gleich aussehen, aber es ist hilfreich eine wiederkehrende Struktur zu leben – das gibt Stabilität
  • Lass dich inspirieren durch schöne, freundliche, wohltuende „Nachrichten“ aus deinem privaten und medialen Umfeld.
  • Und erlaub dir, dass der menschliche Leuchtturm und die Leuchttürmin auch mal Wartung und Reparatur brauchen. Dann übergib den Leuchtturm-Job für den Moment ganz bewusst an einen deiner der Co-Leuchttürme.
  • So kannst du wieder auftanken, noch mehr selbstregulieren und gestärkt deine Arbeit als Leuchtturm wieder aufnehmen.

Praxis Annarobic als Leuchtturm auch für dich!

Wenn du mir bereits eine Weile folgst, dann weißt du sowieso, dass Selbstregulation für mich eins der wichtigsten, gar wesentlichen Themen ist. Um meine Selbstregulation immer wieder zu stärken, stehe ich täglich fast zur selben Zeit auf. Auch, wenn die Tage aktuell anders aussehen als ursprünglich geplant.

Jeden Morgen eine Meditation, gesundes Essen und auch Naschereien, frische Luft im Wald mit Hund oder per Rad durch den Park.

Die Arbeit will grad enorm umstrukturiert werden, viel Neues, das mir begegnet. Therapie und Coaching finden nun per Zoom statt. Um eine gute Struktur zu behalten, mache ich in der Praxis dieselben Schritte, genauso als ob der/die Klient*in live kommen würde. Ich hänge sogar meine Jacke ordentlich auf 😉 Auch wenn mir heute nach einfach auf dem Stuhl liegen lassen gewesen wäre. Mir hilft das, um meine Klarheit und den Fokus zu halten.

Außerdem mache ich täglich 1-2 Mal die Selbstregulationsübungen meiner lieben Kollegin Kati Bohnet. Sie tun mir immer wieder sooo gut. Ich schaue keine Nachrichten, lasse mich online von guten, wachen Menschen inspirieren und tanke Kraft und Licht der Sonne.

Ich bin in der Tiefe voll im Vertrauen und in der Verbundenheit, die jahrelange Bewusstseinsarbeit, die ganzen Samen, die ich gesäht habe, zahlen sich nun wirklich aus. Jedem negativ-Trigger setze ich schnellstmöglich einen positiv-Trigger entgegen. Ich erlaube mir alles zu fühlen was da ist. Und grad ist da ganz viel Freude und Dankbarkeit.

Danke, dass es dich da draußen gibt.

Danke, dass du ein Teil der Leuchtturm-Bewegung bist.

Danke, dass du deinen Beitrag für diese Welt leistest.

In Verbundenheit von Herzen ❤
Anna

Unterstützung in Krisenzeiten biete ich dir gerne an. Gerne finde ich einen zeitlich passenden Termin für Dich!

Heilpraktikerin Anna F. Rohrbeck

Gerne weitersagen!