Gestalttherapie

IMpuls Coaching in der Praxis ANNAROBIC

Die Gestalttherapie wurde in den 60er Jahren von Fritz Perls und Laura Perls entwickelt und ist eine Form der humanistischen Psychotherapie. Sie ist daher sehr gut für Menschen geeignet, die an Ängsten, Panikattacken, Erschöpfungszuständen oder Stress leiden. Auch bei Schmerzen und anderen körperlichen Beschwerden kann sie eine Verbesserung bringen.

Die Beziehung zwischen Therapeutin und Klientin

In der Gestalttherapie geht es darum, Erfahrungen im „Hier & Jetzt“ zu erleben. Dabei spielt die Beziehung zwischen dir (Klientin) und mir (Therapeutin) eine große Rolle. Die Therapeutin ist ein Teil des Geschehens. Ich bin mit all meiner Resonanz aktiv dabei und bleibe immer in Kontakt. Das Ziel ist es die sogenannte „Gestalt“ (das was auffällt) zu schließen, sprich zu integrieren. Du erlebst über Erfahrung mehr Bewusst-SEIN und lernst dein SELBST besser kennen. Dies führt zu mehr Freiheit und Authentizität.

Die Gestalttherapie arbeitet immer im Kontakt mit „ICH und DU“ (Therapeutin und Klientin) und im „Hier & Jetzt“. Ich (Therpapeutin) begegne dir (Klientin) so, wie es in diesem Augenblick ist: mit meinem gesamten Hintergrund, mit meinen Erfahrungen und Wissen.

Darüber hinaus ist die Gestalttherapie

  • existentiell– Sie integriert auch den Tod, beinhaltet das Wissen, dass wir mehr als unser Körper sind,
  • phänomenologisch– Sie orientiert sich am Offensichtlichen, „die Gestalt“ ist das, was auffällt und
  • experimentell– Der Gründer der Gestalttherapie, Fritz Perls, war ein Freund von „bevor wir lange reden, lass uns mal was ausprobieren“. Er hasste es, sich zu langweilen und wollte lebendige Erfahrungen im Klienten erlebbar machen.

Die De-Identifizierung als Kernelement der Gestalttherapie

Die De-Identifizierung ist ein Kernelement der Gestalttherapie. Erfahrungen, Ideen, Gedanken, Vorstellungen, Situationen oder Glaubenssätze der Klientin werden dabei nach außen projiziert und dort angstfrei betrachtet. Sobald dieser Teil als dem eigenen System zugehörig erkannt und akzeptiert wird, verliert er seine bedrohliche Kraft und kann als kreative Lebensmöglichkeit integriert werden.

In der De-Identifizierung können auch kreative Experimente mehr Klarheit bringen. So kann die „Gestalt“, das Gefühl oder ein Impuls auf Kissen oder einen Stuhl gesetzt werden, um es von außen zu betrachten.

Arbeiten mit Kissen und Stühlen

In den Anfangszeiten der Gestalttherapie, arbeitete man noch klassisch mit Kissen, um die „Gestalt“ zu projizieren. Heute findet Gestalttherapie meist mit Stühlen statt. Die „Gestalt“ wird auf einen Stuhl gesetzt, die Klientin betrachtet sie und kann dabei auch seine Position wechseln, um das nach außen projizierte zu erleben. Auch die Stimme oder Bewegung können „Gestalten“ erlebbar machen. Die Therapeutin wählt je nach Klientin und Situation verschiedene Möglichkeiten der Umsetzung. Das Mittel der Wahl ist immer der Kontakt bzw. die Resonanz.

Unsere Vergangenheit betrachten

Manchmal können Ausflüge in die Vergangenheit Teil der Gestalttherapie sein. Begebenheiten, die wir zum Beispiel in der Kindheit erlebt haben, haben wir entweder ganz in uns aufgenommen oder wir tragen sie noch immer als unerledigte Situation in uns herum. Auch das Festhalten an unerreichbaren Idealen bremst die Entwicklung unserer Persönlichkeit. „Fühlen was ist, nicht was sein sollte.“ – diese Erkenntnis ist ein wichtiger Schritt in ein freies und lebendiges Sein.

Mehr echte Empfindungen – weniger Kopf-Konstrukte

Das Besondere an der Gestalttherapie ist, dass sie echt und authentisch ist. In vielen Therapien stehen rationelle Kopf-Konstrukte und ausführliche Gespräche ohne echte Empfindungen im Mittelpunkt. In der Gestalttherapie geht es um wirkliches Erfahren, um fühlen, spüren, erleben. Das wahrhaftige Fühlen von dem, was ist, es anzunehmen, als das, was es ist – das bringt automatisch Veränderung, Erweiterung und Lebendigkeit.

Erste Erkenntnisse

Die Gestalttherapie ist kein therapeutisches Schnellverfahren, sondern ein ernsthafter Weg, um zu sich selbst zu finden. Da unser Bewusstsein Schritt für Schritt wächst und wir Erfahrungen erst nach und nach machen, benötigt dieser Prozess auch Geduld und Zeit. Dennoch kannst du (die Klientin) deine ersten großen Erkenntnisse – dein Aha-Erlebnis – schon nach wenigen Stunden erleben. Denn in der Kombination mit Körpersprache und weiteren Werkzeugen/Methoden, die ich in meiner Arbeit anwende, können Erfahrungen schnell sichtbar gemacht werden.

So entwickelst du nach und nach „aus-dir-selbst-heraus“ kreative und oft überraschende Lösungen für deine Probleme und Fragestellungen. Die gefundenen Lösungen werden dann im Laufe der Therapie geübt und gefestigt.

Die Eltern der Gestalttherapie – Fritz und Laura Perls

Wie funktioniert Gestalttherapie ganz praktisch? Ein Audiobeitrag von br2.

Gestalttherapie mit ganzheitlichem Ansatz

Meine persönliche Erfahrung und die Arbeit mit meinen Klienten hat mir immer wieder gezeigt, wie stark Körper und Geist, aber auch der persönliche Werdegang interagieren. Daher liegt der Fokus meiner Arbeit auf der ganzheitlichen Betrachtung deiner individuellen Situation. Neben der Gestalttherapie (als ein Hauptmittel) nutze ich auch die Körpertherapie und das Coaching in der IMpuls®-Arbeit.

Körper und Psyche hängen eng zusammen

Läuft im Leben etwas schief, merken wir das oft zuerst physisch: Mit Verspannungen und Schlaflosigkeit bis hin zu Tinnitus und Zähneknirschen vermeldet unser Körper, dass wir nicht im Reinen mit uns selbst sind.

Und das ist kein Wunder: Stress und alltägliche Verpflichtungen übertönen unsere innere Stimme. Wir richten die Aufmerksamkeit nach außen, um allen Anforderungen gerecht zu werden. So verlieren wir den Kontakt zu uns selbst. Das verhindert oft auch einen guten Kontakt zu unserem Umfeld. Wir kommen in Konflikt mit uns und anderen Menschen, und diese Spannungen drücken sich in körperlichen und seelischen Symptomen aus.

Die persönliche Geschichte spielt eine wichtige Rolle

Unseren ersten Kontakt zur Welt erleben wir mit unserem Körper: Über Berührung und körperliche Nähe werden wir schon in frühester Kindheit geprägt, und diese Prägung beeinflusst uns für den Rest unseres Lebens. Wie viel Vertrauen haben wir erfahren? Wie haben wir uns selbst und unser Umfeld wahrgenommen? Konnten wir Gefühle ausleben, oder mussten wir sie zurückhalten?

Aus solchen Erfahrungen heraus entwickelt jeder Mensch persönliche Problemlösungsmuster, die ihn lange begleiten. Sie bleiben im Unterbewusstsein aktiv, obwohl sie inzwischen vielleicht sogar hinderlich geworden sind. Das äußert sich körperlich (Verspannungen, Schmerzen, Erkrankungen), psychisch (Stress, Ängste, Schlafstörungen) und auch in beruflichen und privaten Beziehungen (Unzufriedenheit, Wunsch nach Veränderung).

Ich begleite dich zu mehr Lebensfreude und Wohlbefinden

Ich bin ausgebildete Physiotherapeutin und Heilpraktikerin mit den Schwerpunkten Osteopathie/CranioSacralTherapie, Körper-Gestalttherapie und Coaching. Diese Kombination ermöglicht es mir, meine Klientinnen ganzheitlich zu begleiten. Je nach persönlicher Situation nutze ich unterschiedliche Methoden und Ressourcen. Für dich als Klientin bedeutet das, dass du in unserer gemeinsamen Arbeit für alle Bereiche Klarheit und Linderung erlangen.

Ich begleite dich auf dem Weg zur intensiveren Wahrnehmung deiner inneren Stimme und deines Körpers, zu mehr Lebensfreude und Wohlbefinden. Jetzt Termin vereinbaren für dein kostenfreies Erstgespräch (per Telefon/VideoCall), in dem wir offene Fragen klären können!

Heilpraktikerin Anna F. Rohrbeck

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